Henrik Pontoppidan

1857–1943

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Autor: Klavs

„Aus Berlin“ [Tagebuch]

Posted on August 15, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Man findet unter ihnen keine alten Denkmäler vergangener Größe, und – was noch schlimmer ist – der moderne deutsche Geschmack, der den Großteil der öffentlichen und privaten Bauvorhaben prägt, zeugt nicht immer von einem künstlerisch so ausgeprägten Sinn, wie der, der die berühmten deutschen Baumeister des Mittelalters auszeichnete.“

Ein Artikel über Berlin, in dem Pontoppidan sowohl die jüngere Architektur als auch die Politik kritisiert.

Eine Erinnerung aus der Heide

Posted on August 14, 2025 by Klavs

„Es war schon spät am Tag, als ich Grønhøj erreichte – einer der melancholischsten Flecken in der trüben Alhede – wohin die dänische Regierung vor gut einem Jahrhundert zweihundertfünfundsechzig schwäbische Familien – Männer, Frauen und Kinder – gelockt hatte, um die Erschließung der Heide zu fördern.“

Grønhøj war ein deutsches Koloniedorf in Jütland. Als Pontoppidan sie besucht, wird diese koloniale Vergangenheit eher zu vertuschen versucht.

Von der Nordseeküste

Posted on August 14, 2025August 14, 2025 by Klavs

„Tausende von Seefahrern haben hier ihr Grab gefunden und – trotz all der vielen philanthropischen Maßnahmen der Neuzeit wie Leuchttürmen, Seezeichen und dergleichen – trägt der menschenleere, völlig raue Strand weiterhin den treffenden Namen ‚Friedhof der Schiffe‘.“

An der jütländischen Westküste liefen immer wieder Schiffe auf und verunglückten, selbst nachdem an der Küste entlang Rettungsstationen aufgebaut wurden.

Das Adlernest

Posted on August 14, 2025 by Klavs

„Denn es ist gut, wenn doch etwas so hoch hängt, dass kein Mensch es erreichen kann!“

Ein kleines Dorf wird von einer Adlerfamilie heimgejagt, die ihr Nest hoch auf einem Berg hat, den niemand erklimmen kann. Ein Junge aus dem Dorf wagt dennoch einen neuen Versuch, das Adlernest zu erreichen und die Adler zu vertreiben, um seinen Mut zu beweisen und ein Mädchen zu umwerben.

„Af Dagens Krønike“ [Tagebuch]

Posted on Juli 30, 2025 by Klavs

Tagebuch „Af Dagens Krønike“ PCA 154, 1889übersetzt von Cecilia Czauderna© MH 2024 Die Novemberausgabe ist mit reichem und buntem Inhalt erschienen. Sie beginnt mit zwei Bildern von Herrn Erik und Frau Amalie Skram, die als würdige Eltern der jungen dänischen Dichtergeneration eine Portrait-Serie über diese einleiten. Hierauf folgt ein Fragment von Amalie Skram. Dieses ist –…

„Vom Land“ [Tagebuch]

Posted on Juli 30, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Im Vergleich mit der Hölle, die Kopenhagen dieser Tage bietet, ist die Natur wirklich rein göttlich.“

Pontoppidan vergleicht das Leben auf dem Land mit dem Leben in der Hauptstadt Kopenhagen und zieht dabei das auch noch so wüste Wetter auf dem Land dem Schmutz in Kopenhagen vor.

„Die Aprilnarren“ [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Seine unzähligen Stücke waren doch meistens eine Qual, und nennenswerte Beliebtheit hat er nie erreicht.“

Zu Adam Oehlenschlägers Geburtstag wurde im Königlichen Theater Johan Ludvig Heiberg „Die Aprilnarren“ aufgeführt. Henrik Pontoppidan kritisiert, dass Oehlenschläger überhaupt die Ehre dieser Aufführung zuteilwurde.

„Der Durst nach Freude“ [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Natürlich – wünscht er sich Modeautor zu werden, sollte er zuerst diesen beiden werten Herren seine Aufwartung machen und sich erkundigen, wonach es sie im Augenblick ‚dürstet‘. Aber die guten Autoren fragen den Zeitgeist nicht danach, was er wünscht. Sie folgen allein der Stimme ihres eigenen Herzens – und die harmoniert in der Regel gerade nicht mit der des Zeitgeistes.“

Die Erwartungen, die an Literatur gestellt werden, wandeln sich stetig. Die Erwartungen in Pontoppidans Zeit scheinen nach Freude und positiver Literatur zu verlangen, doch Pontoppidan plädiert dafür, dass Literatur auch düster und tragisch sein darf, und vor allem, dass sie dem ehrlichen Willen des Autors entspricht.

13. November 1889 [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Aus der Entfernung wirkt sie wie eine Bierbrauerei. Ein paar Lichtschlitze über dem untersten Dach erinnern besonders deutlich an die Sprossenjalousien, die man vom Kühlraum einer Brauerei kennt. Um das Bild zu vervollständigen, fehlt nur noch ein Dampfschornstein.“

In Valby wird 1889 eine neue Kirche, die Jesus-Kirche, gebaut, die architektonische Inspiration aus verschiedensten Quellen zieht. Henrik Pontoppidan sorgt sich darum, wie ansehnlich das fertige Gebäude sein wird.

„Martinsabend“ [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Heute Abend ist Martinsabend. Auf dem Land – zumindest in Nordseeland – wird dieser Tag ebenso festlich wie Heiligabend gefeiert. Man isst Milchreis und Braten zu Abend, spielt Karten um Æbleskiver, brät Blutwürste, trinkt warmen Rumpunsch, man knabbert an Süßigkeiten und küsst sich in den Ecken – genau wie beim Fest zur Erinnerung an die Geburt unseres Herrn Christus.“

Henrik Pontoppidan berichtet hier über den freudig gefeierten Martinsabend und gibt auch seine Überlegungen zum Festtagsessen wieder.

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Porträt

Henrik Pontoppidan 1917

(Quelle: Nobel Foundation Archive 2024)

Zitat

"Verurteile mich nicht! Du stehst hier vor dem glücklichsten Menschen auf der Erde."
(Wenn die Wildgänse vorüberziehen, 1899)

Veröffentlichung

Wallstein 2023, 232 S.

ISBN 978-3-8353-5468-5

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Urheberrecht

Henrik Pontoppidans Texte sind seit seinem 70. Todestag im Jahr 2013 gemeinfrei (§ 64 UrhG). Die dänischen Originale wurden mit Erlaubnis von Rechteinhaber Flemming Behrendt https://www.henrikpontoppidan.dk/ entnommen. Das Urheberrecht der deutschen Übersetzungen liegt, sofern nicht anders angegeben, bei Marlene Hastenplug (© MH). Sie dürfen ohne Erlaubnis nicht anderweitig veröffentlicht werden.

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Marlene Hastenplug
Goethe-Universität Frankfurt
Institut für Skandinavistik
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
hpontoppidansk@gmail.com
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