Henrik Pontoppidan

1857–1943

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Autor: Rusticus

Die Nordseebäder bei Blokhus

Posted on Juni 9, 2025 by Rusticus

„Die Natur bei Blokhus ist von einer Art, die anfangs enttäuschend wirkt, fast abstoßend, einen aber mehr und mehr bannt, je vertrauter man mit ihr wird, um am Ende völlig von ihr eingenommen zu sein.“

Kurze Besprechung einer gleichnamigen Publikation des Gjellerups Forlag. Pontoppidan ergänzt seine eigene Meinung über den nordjütländischen Badeort.

Eine Aufgabe

Posted on Juni 9, 2025Juni 19, 2025 by Rusticus

„So klein ist unser Land doch auch nicht, und so dick sind die Deutschen noch nicht, dass uns ein paar Tausend von ihnen ‚überschwemmen‘ könnten. Da bleibt sogar noch reichlich Platz für die von uns, die sich Einsamkeit und Frieden wünschen.“

Dies ist einer von mehreren Artikeln, in denen Pontoppidan die Gründung des dänischen Touristenverbands kommentiert. Er war selbst Mitglied der Vereinigung und äußerte sich häufig zum dänischen Tourismus – hier schreibt er unter anderem über die Befürchtung zu großer Touristenströme aus Deutschland.

Ein Hund

Posted on Juni 7, 2025Juni 7, 2025 by Rusticus

„Noch auf manch andere Weise macht uns dieser himmlische Hund das Dasein zur Hölle. Steht man beispielsweise nur einen Moment lang vor seiner Haustür, um einen Freund zu verabschieden – schon kommt das Vieh angewackelt und reibt einem seinen Schwabbelleib ans Bein.“

In diesem Artikel äußert sich Pontoppidan anonym über „Kaiser“, einen Hund in der Nachbarschaft. Der Text erweckt den Eindruck, dass Pontoppidan kein großer Hundefreund war.

Der Kalif auf Abenteuern

Posted on Juni 7, 2025 by Rusticus

„Aber vielleicht hat es Erik Bøgh dieses Mal ein bisschen zu gut damit gemeint. Er hätte sich den Zirkus für ein anderes Mal aufheben können.“

Rezension einer Komödie von Erik Bøgh, aufgeführt im Kopenhagener Theater Kasino.

Morgenwanderung

Posted on Juni 7, 2025 by Rusticus

„Sieben Uhr war wie gesagt als Ankunftszeit vorgesehen. Die Stunden vergingen, der Morgen dämmerte, und die Uhr schlug acht, neun, zehn – aber noch immer keine Spur von Tante Abelone.“

In diesem Essay begleiten wir einen Kopenhagener, der in den frühen Morgenstunden seine Tante von einem Dampfschiff aus Jütland abholen will. Das Schiff ist stark verspätet, das Wetter schlecht, die Informationen für die Wartenden dürftig und unzuverlässig – eine Szenerie, die ein wenig an die Deutsche Bahn erinnert.

Übertragung von Apothekerprivilegien

Posted on Juni 7, 2025Juni 7, 2025 by Rusticus

„Die Tatsache, dass es bei den Regelungen für den Betrieb von Apotheken in diesem Land viele Dinge gibt, die öffentlich diskutiert werden müssen, ist gewiss auch außerhalb des kleinen Kreises mit Privilegien ausgestatteter Apotheker allgemein anerkannt.“

Dieser Artikel, unterzeichnet mit „Ein Menschenfreund“, wird Pontoppidan zugeschrieben. Weshalb er über dieses Thema schrieb, ist unbekannt. Möglicherweise sprach ihn einer seiner Brüder, Erik oder Knud, die beide Ärzte waren, auf das Problem an.

Der Greis von Aulestad

Posted on Mai 25, 2025 by Rusticus

„Trotz der Begeisterung, die Bjørnstjerne Bjørnson als Person erweckte, wo immer er auftrat; trotz des märchenhaften Nordlichtglanzes, den er schon in jungem Alter um einen lächerlichen Namen zu schlingen wusste, der von Anfang an wie für eine Parodie gemacht zu sein schien […], blieb sein Einfluss auf das geistige Leben im Norden – und im Rest der Welt – relativ gering. Erstaunlich gering.“

Pontoppidan verfasste diesen kritischen Artikel über den norwegischen Schriftsteller Bjørnstjerne Bjørnson zu dessen Lebzeiten. Veröffentlicht wurde er hingegen kurz nach Bjørnsons Tod im Jahr 1910 neben anderen Nachrufen. Aus Briefwechseln geht hervor, dass Pontoppidan mit dieser Entscheidung der Zeitschriftenredaktion unzufrieden war.

Das Dagmartheater

Posted on Mai 25, 2025Juni 7, 2025 by Rusticus

„Das Ganze sind ziemlich fade Scherze.“

Theaterrezension einer Neujahrsrevue.

Der Winter

Posted on Mai 25, 2025Mai 25, 2025 by Rusticus

„Es dürfte überhaupt ein dichterisches Missverständnis sein, dass Weihnachten und Schnee zusammen gehören – genauso wie die Annahme, dass Mai und Frühling untrennbar seien. Der dänische Schneewinter dauert von Januar bis Ende Mai. Der Rest des Jahres vergeht mit Warten auf den Sommer oder mit Klagen darüber, dass er ausblieb. Der dänische Sommer ist ein Winter ohne Schnee.“

In diesen zwei Artikeln äußert sich Pontoppidan über das warme Weihnachtswetter im Jahr 1888 und Armut in Kopenhagen.

Die Tochter des Rabbiners

Posted on April 12, 2025 by Rusticus

„Der Sommer stand vor der Tür; und da geschah in der schmalen Gasse, in der sie lebten, wahrhaftig ein Wunder. Eines Tages brachte die Post ihr einen versiegelten Brief mit einer größeren Geldsumme von einer deutschen Verwandten, einer begüterten Tante aus Breslau, die kürzlich zu Besuch gewesen war. Die Tante schrieb, sie schicke dieses Geld für eine Sommerfreude, weil sich Rachel gewiss danach sehne, ein wenig mit den Flügeln zu schlagen.“

Diese Erzählung von 1930 beruht auf dem Entwurf „Die Tochter des Priesters“ (1918). Auch sie erzählt die Geschichte von Rachel und ihrem Aufenthalt im Badeort.

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Porträt

Henrik Pontoppidan 1917

(Quelle: Nobel Foundation Archive 2024)

Zitat

"Verurteile mich nicht! Du stehst hier vor dem glücklichsten Menschen auf der Erde."
(Wenn die Wildgänse vorüberziehen, 1899)

Veröffentlichung

Wallstein 2023, 232 S.

ISBN 978-3-8353-5468-5

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Urheberrecht

Henrik Pontoppidans Texte sind seit seinem 70. Todestag im Jahr 2013 gemeinfrei (§ 64 UrhG). Die dänischen Originale wurden mit Erlaubnis von Rechteinhaber Flemming Behrendt https://www.henrikpontoppidan.dk/ entnommen. Das Urheberrecht der deutschen Übersetzungen liegt, sofern nicht anders angegeben, bei Marlene Hastenplug (© MH). Sie dürfen ohne Erlaubnis nicht anderweitig veröffentlicht werden.

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Marlene Hastenplug
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Institut für Skandinavistik
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