Henrik Pontoppidan

1857–1943

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Von einer Nordlandreise

Posted on Mai 19, 2026

„Wie violette Schatten weilen sie auf dem Wasser, stofflos, geisterhaft – Gespenster der schweren, grauen und kargen Felsmassive, die tagsüber erdrückend wirken.

Ja, das ist das Märchenland! Ein Traum, ein Gedicht, eine Offenbarung.“

Ein fünfteiliger Reisebericht Pontoppidans über eine Reise nach Norwegen mit seiner Frau.

16. April 1897 [Selbstgespräch]

Posted on Mai 19, 2026Mai 19, 2026

„Heute habe ich mich wieder an jene goldenen Tage erinnert, jene glückliche und fruchtbare Zeit, zu der auch ich meine Taufe auf den demokratischen Glauben empfing, dem ich – Gott und den Konservativen sei Dank – niemals abschwören werde.“

Pontoppidan erzählt hier von einer Begegnung mit einer Frau, die seine Treue zur Demokratie stark prägte.

Privatvorstellung

Posted on Mai 19, 2026Mai 19, 2026

„Es war, als wüsste man bereits im Vorfeld, dass man etwas Besonderes zu sehen bekommt, das viel Aufmerksamkeit verdienen wird.“

Pontoppidan lobt eine Aufführung des Stücks „Die Ideen der Madame Aubray“ von Alexandre Dumas dem Jüngeren im Dagmar-Theater.

2. April 1897 [Selbstgespräch]

Posted on November 30, 2025

„Aber deswegen kann es doch nicht notwendig sein, dass wir immer mit wedelndem Schwanz vor dem Hof in Berlin liegen.“

Ein politischer Kommentar Pontoppidans zum Verhältnis zwischen Dänemark und Deutschland nach den Kriegen.

„Verlobung“ [Selbstgespräch]

Posted on November 30, 2025November 30, 2025

„Ein Mantel junger Liebe legt sich über die alten Verletzungen.“

Pontoppidan kommentiert die Verlobung des Prinz Christian mit Alexandrine zu Mecklenburg.

„Das Korsett“ [Selbstgespräch]

Posted on November 30, 2025

„Ich hatte einst einen älteren, einfältigen Freund, der an alles zwischen Himmel und Erde glaubte, unter anderem auch an die Ärzte, den Fortschritt und die Frauenemanzipation.“

Pontoppidan äußert sich in diesem Artikel zu der Debatte, ob Frauen ein Korsett tragen sollten. Er spricht sich deutlich für Korsetts aus.

Die Theater. „Grenzvolk“ von Oscar Madsen

Posted on November 30, 2025

„Die Gesellschaft, die das Publikum im Dagmartheater gestern Abend zu sehen bekam, war nicht besonders vornehm. Ebenso wenig nüchtern.“

Eine Rezension zu Oscar Madsens „Grenzvolk“ in einer Inszenierung von P.A. Rosenberg.

18. März 1897 [Selbstgespräch]

Posted on August 20, 2025

„Vermutlich habe auch ich in meiner Kindheit eine unanfechtbare Lebensanschauung eingeimpft bekommen, die ich im Laufe der Zeit traurigerweise verloren habe.“

In diesem „Selbstgespräch“-Artikel fragt sich Pontoppidan, was genau eine Lebensanschauung ist und ob es denn wirklich notwendig wäre eine zu haben, um durch das Leben zu gehen.

16. März 1897 [Selbstgespräch]

Posted on August 20, 2025

„Wie wenig wir doch über uns selbst und unseren Nächsten wissen, allgemein über den Mechanismus, den wir Mensch nennen! Während wir die ausladenden Bahnen der Himmelskörper genau zu bestimmen vermögen, auf die Sekunde angeben können, wann Licht und Schatten auf den entferntesten Planeten wechseln, hat noch niemand die Gesetze für das doch sicher ebenso geregelte Wirken des Menschengeistes gefunden ergründet […].“

Anhand eines Beispiels befasst sich Pontoppidan damit, wie unergründlich das Menschenwesen ist.

Anton Nielsen

Posted on August 20, 2025

„Keiner seiner Zeitgenossen, nicht einmal Hostrup, hatte das Herz der Bauern so gewonnen wie der Dichter „des kleinen Hirtenjungen“. Seine ersten Bücher gab es überall, sie wurden von Jung und Alt immer wieder gelesen.“

Pontoppidan verteidigt hier seinen zuvor erschienen Nekrolog für Schriftsteller Anton Nielsen.

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Porträt

Henrik Pontoppidan 1917

(Quelle: Nobel Foundation Archive 2024)

Zitat

"Verurteile mich nicht! Du stehst hier vor dem glücklichsten Menschen auf der Erde."
(Wenn die Wildgänse vorüberziehen, 1899)

Veröffentlichung

Wallstein 2023, 232 S.

ISBN 978-3-8353-5468-5

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Urheberrecht

Henrik Pontoppidans Texte sind seit seinem 70. Todestag im Jahr 2013 gemeinfrei (§ 64 UrhG). Die dänischen Originale wurden mit Erlaubnis von Rechteinhaber Flemming Behrendt https://www.henrikpontoppidan.dk/ entnommen. Das Urheberrecht der deutschen Übersetzungen liegt, sofern nicht anders angegeben, bei Marlene Hastenplug (© MH). Sie dürfen ohne Erlaubnis nicht anderweitig veröffentlicht werden.

Impressum & Kontakt


Marlene Hastenplug
Goethe-Universität Frankfurt
Institut für Skandinavistik
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
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