Henrik Pontoppidan

1857–1943

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Eine Erinnerung aus der Heide

Posted on August 14, 2025 by Klavs

„Es war schon spät am Tag, als ich Grønhøj erreichte – einer der melancholischsten Flecken in der trüben Alhede – wohin die dänische Regierung vor gut einem Jahrhundert zweihundertfünfundsechzig schwäbische Familien – Männer, Frauen und Kinder – gelockt hatte, um die Erschließung der Heide zu fördern.“

Grønhøj war ein deutsches Koloniedorf in Jütland. Als Pontoppidan sie besucht, wird diese koloniale Vergangenheit eher zu vertuschen versucht.

Von der Nordseeküste

Posted on August 14, 2025August 14, 2025 by Klavs

„Tausende von Seefahrern haben hier ihr Grab gefunden und – trotz all der vielen philanthropischen Maßnahmen der Neuzeit wie Leuchttürmen, Seezeichen und dergleichen – trägt der menschenleere, völlig raue Strand weiterhin den treffenden Namen ‚Friedhof der Schiffe‘.“

An der jütländischen Westküste liefen immer wieder Schiffe auf und verunglückten, selbst nachdem an der Küste entlang Rettungsstationen aufgebaut wurden.

Das Adlernest

Posted on August 14, 2025 by Klavs

„Denn es ist gut, wenn doch etwas so hoch hängt, dass kein Mensch es erreichen kann!“

Ein kleines Dorf wird von einer Adlerfamilie heimgejagt, die ihr Nest hoch auf einem Berg hat, den niemand erklimmen kann. Ein Junge aus dem Dorf wagt dennoch einen neuen Versuch, das Adlernest zu erreichen und die Adler zu vertreiben, um seinen Mut zu beweisen und ein Mädchen zu umwerben.

Theaterbrief

Posted on August 3, 2025August 3, 2025 by Rusticus

„Was kann wohl der Grund für diese Gleichgültigkeit sein, die heute gewiss die meisten gegenüber heimischen Theatergenüssen empfinden, wenn sie älter werden?“

In diesem Feuilleton äußert sich Pontoppidan über (schwindende) Zauberkraft des Theaters und die Schauspieler seiner Zeit. Schließlich rezensiert eine Inszenierung von Dostojewskis „Raskolnikow“ am Lessingtheater in Berlin.

Fantastische Wesen

Posted on August 3, 2025 by Rusticus

„In Wirklichkeit ist es nicht möglich, die fantastischen Gestalten des Volksaberglaubens eine natürliche Rolle in einer Gegenwartserzählung spielen zu lassen, weil der Glaube an diese Wesen schon längst selbst unter denjenigen ausgestorben ist, bei denen sonst viel anderer Aberglaube übrig geblieben ist.“

Rezension von Drachmanns „Troldtøj. Folkesagn i nutidsliv“ (1889-90).

Messias

Posted on August 3, 2025August 3, 2025 by Rusticus

„Es ist eine Kampfschrift; aber es scheint, als ob die Schilderung des Streits ihm nicht so gut in der Feder liegt wie die des Friedens.“

Rezension der Erzählung „Messias“ (1889) von Viggo Stuckenberg.

Zwei klassische Werke

Posted on August 3, 2025 by Rusticus

„Im Gegenteil scheinen neue und frische Kräfte Holger Drachmann zugeflossen zu sein. Er war lange nicht so gesund und sprudelnd in seinem Schaffen, wie gerade in diesem Jahr.“

Kurze Rezension zweier dänischer Übersetzungen von Shakespeare und Byron. Die Übersetzer: Edvard Lembcke (1815-1897) und Holger Drachmann (1846-1908).

„Af Dagens Krønike“ [Tagebuch]

Posted on Juli 30, 2025 by Klavs

Tagebuch „Af Dagens Krønike“ PCA 154, 1889übersetzt von Cecilia Czauderna© MH 2024 Die Novemberausgabe ist mit reichem und buntem Inhalt erschienen. Sie beginnt mit zwei Bildern von Herrn Erik und Frau Amalie Skram, die als würdige Eltern der jungen dänischen Dichtergeneration eine Portrait-Serie über diese einleiten. Hierauf folgt ein Fragment von Amalie Skram. Dieses ist –…

„Vom Land“ [Tagebuch]

Posted on Juli 30, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Im Vergleich mit der Hölle, die Kopenhagen dieser Tage bietet, ist die Natur wirklich rein göttlich.“

Pontoppidan vergleicht das Leben auf dem Land mit dem Leben in der Hauptstadt Kopenhagen und zieht dabei das auch noch so wüste Wetter auf dem Land dem Schmutz in Kopenhagen vor.

„Die Aprilnarren“ [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Seine unzähligen Stücke waren doch meistens eine Qual, und nennenswerte Beliebtheit hat er nie erreicht.“

Zu Adam Oehlenschlägers Geburtstag wurde im Königlichen Theater Johan Ludvig Heiberg „Die Aprilnarren“ aufgeführt. Henrik Pontoppidan kritisiert, dass Oehlenschläger überhaupt die Ehre dieser Aufführung zuteilwurde.

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Porträt

Henrik Pontoppidan 1917

(Quelle: Nobel Foundation Archive 2024)

Zitat

"Verurteile mich nicht! Du stehst hier vor dem glücklichsten Menschen auf der Erde."
(Wenn die Wildgänse vorüberziehen, 1899)

Veröffentlichung

Wallstein 2023, 232 S.

ISBN 978-3-8353-5468-5

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Urheberrecht

Henrik Pontoppidans Texte sind seit seinem 70. Todestag im Jahr 2013 gemeinfrei (§ 64 UrhG). Die dänischen Originale wurden mit Erlaubnis von Rechteinhaber Flemming Behrendt https://www.henrikpontoppidan.dk/ entnommen. Das Urheberrecht der deutschen Übersetzungen liegt, sofern nicht anders angegeben, bei Marlene Hastenplug (© MH). Sie dürfen ohne Erlaubnis nicht anderweitig veröffentlicht werden.

Impressum & Kontakt


Marlene Hastenplug
Goethe-Universität Frankfurt
Institut für Skandinavistik
Norbert-Wollheim-Platz 1
D-60323 Frankfurt am Main
hpontoppidansk@gmail.com
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