„Natürlich – wünscht er sich Modeautor zu werden, sollte er zuerst diesen beiden werten Herren seine Aufwartung machen und sich erkundigen, wonach es sie im Augenblick ‚dürstet‘. Aber die guten Autoren fragen den Zeitgeist nicht danach, was er wünscht. Sie folgen allein der Stimme ihres eigenen Herzens – und die harmoniert in der Regel gerade nicht mit der des Zeitgeistes.“
Die Erwartungen, die an Literatur gestellt werden, wandeln sich stetig. Die Erwartungen in Pontoppidans Zeit scheinen nach Freude und positiver Literatur zu verlangen, doch Pontoppidan plädiert dafür, dass Literatur auch düster und tragisch sein darf, und vor allem, dass sie dem ehrlichen Willen des Autors entspricht.
