Henrik Pontoppidan

1857–1943

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Gjellerup [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Allgemein liegen ihm der ‚große‘ Stil, die schwülstigen Worte, das wortreiche Pathos nicht. Sein Wesen birgt keine mannhaft aufbrausende Leidenschaft, sondern ist eine innere, tiefe Ergriffenheit mit einem weiblichen Hang zur Abgötterei.“

Pontoppidan kommentiert den Wandel, den Karl Gjellerup als Schriftsteller durch die Zeit hindurch durchgangen ist.

9. Oktober 1889 [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Er hatte – sagte er – sich die Führer des Radikalismus als dunkle, wilde Gestalten vorgestellt, halb zerfressen vom heiligen Feuer, das in ihrer Brust loderte.“

Bei einem Besuch im Folketing wundert sich ein Gast, der Pontoppidan aus dem Ausland besucht, über die Minister der dänischen Regierung.

10. September 1889 [Tagebuch]

Posted on Juli 29, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Wir anderen, weniger Begünstigten, können uns nicht derart in unsere Trauer vertiefen oder so vollständig unserem Schmerz hingeben. Wenn unser Kind oder unsere Gattin stirbt, müssen wir dennoch unsere Arbeit verrichten, mit fremden Menschen sprechen, unsere Köpfe mit allerlei weltlichen Gedanken füllen, und wir können nicht in unserer Amtsstube mit schwarzen Handschuhen sitzen oder in unserem Geschäft Trauerflor zur Schau stellen.“

In diesem Artikel befasst sich Pontoppidan mit der Diskrepanz dazwischen, wie reiche und ärmere Milieus mit Trauer umgehen. Während es Wohlhabenden möglich ist, der Trauer viel Zeit einzuräumen, findet sie im Arbeitsleben der ärmeren Bevölkerung kaum Platz und wird zwangsweise zur Fußnote.

„Das Mädchen mit dem Klumpfuß“ [Tagebuch]

Posted on Juli 24, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Man ist ja doch auch nur ein Mensch.“

Hier beschreibt Pontoppidan eine unerwartete Begegnung mit einer Dame auf einer Aussichtsbank zum Winteranfang.

„Wem die Gabe des Glaubens nicht gegeben ist“ [Tagebuch]

Posted on Juli 16, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Sie glauben eher, dass alles, was sie mit ihren irdischen Augen um sich herum sehen, dass alles, was Intelligenz und Erfahrung lehrt, bloß Sinnestäuschung ist, als dass sie an der Wahrheit eines einzigen Details des Christusbildes zweifeln, das in ihrer Seele entstanden ist. Es nützt nichts, wenn die Wissenschaft sagt: Das ist unmöglich! Ihre Überzeugung ist so unerschütterlich, dass sie dafür sogar in den Tod gehen, wenn nötig.“

In diesem Artikel kritisiert Pontoppidan stark den blinden Glauben und die Kontrolle, die Religion über das Leben und Verhalten von Menschen haben kann.

20.08.1889 [Tagebuch]

Posted on Juli 16, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Der Gedanke an den Teufel, der an jeder Ecke auf uns lauerte, hat unsere Freuden vergiftet und Schrecken in unsere schönsten Träume gebracht. Von Kindesbeinen an haben wir gelernt, vor den verzehrenden Flammen der Hölle zu erschaudern und an die Unglücklichen gedacht, die dort von Ewigkeit zu Ewigkeit gepeinigt werden.“

Der Glaube an den Teufel, die Hölle und Strafe für Sünden ist lange ein prägender für das Christentum. Pontoppidan setzt sich hier mit einem Wandel weg von diesen Ideen auseinander und im Weiteren, was es für den christlichen Glauben an sich bedeutet, von dem Glauben an Strafe und Höllenqualen loszulassen.

„Der Dionysos-Knabe“ [Tagebuch]

Posted on Juli 16, 2025August 15, 2025 by Klavs

„Während man es in allen anderen Kunstarten wagt, sich einigermaßen frei zu bewegen, wird vom Dichter gefordert, größtmögliche – für die Literatur jedoch überflüssige – Rücksicht auf das Schicklichkeitsgefühl, die herrschende Religion und viele andere Dinge zu nehmen, die nicht einmal konstant sind, sondern sich sozusagen jede Dekade ändern.“

Hier diskutiert Pontoppidan das Verhältnis von verschiedenen Kunstarten zur vermeintlichen „Unanständigkeit“ anhand von Émile Zolas „L’Assommoir“ sowie Statuen im Ørstedspark in Kopenhagen.

Das Gemälde zeigt einen älteren Mann mit weißem Bart, der mit zwei Pferden und einem Pflug auf dem Feld arbeitet.

„Der Kampf um das Glück“ [Tagebuch]

Posted on Juli 14, 2025 by Rusticus

„Doch es ist auch gewiss nicht immer so viel dran, wenn die Dichter die Natur derartig lobpreisen.“

Pontoppidan setzt sich in diesem Beitrag mit einem Artikel von Tolstoj auseinander. Es geht um Bauern, Aristokraten, die gesundheitsbringende Nähe zur Natur – und weshalb Tolstojs Behauptungen nicht zu den dänischen Verhältnissen passen.

„Dragør“ [Tagebuch]

Posted on Juli 14, 2025 by Rusticus

„Es ist seltsam, dass sich die Kopenhagener Sommerfrischler nicht längst gierig auf diesen Fleck gestürzt haben.“

Dieser Artikel über die Kleinstadt Dragør auf Amager entstand aus der ersten und einzigen „Reportagereise“ Pontoppidans als „Journalist“ für die Kopenhagener Börsenzeitung. Im Gegensatz zum Kollegen Herman Bang bestand der überwiegende Teil von Pontoppidans Zeitungsbeitrag aus Kolumnen.

„Amager“ [Tagebuch]

Posted on Juli 14, 2025Juli 14, 2025 by Rusticus

„Amager! Guter Gott, was soll man denn dort?“

Dieser Artikel über die Insel Amager entstand aus der ersten und einzigen „Reportagereise“ Pontoppidans als „Journalist“ für die Kopenhagener Börsenzeitung. Im Gegensatz zum Kollegen Herman Bang bestand der überwiegende Teil von Pontoppidans Zeitungsbeitrag aus Kolumnen.

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Porträt

Henrik Pontoppidan 1917

(Quelle: Nobel Foundation Archive 2024)

Zitat

"Verurteile mich nicht! Du stehst hier vor dem glücklichsten Menschen auf der Erde."
(Wenn die Wildgänse vorüberziehen, 1899)

Veröffentlichung

Wallstein 2023, 232 S.

ISBN 978-3-8353-5468-5

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Urheberrecht

Henrik Pontoppidans Texte sind seit seinem 70. Todestag im Jahr 2013 gemeinfrei (§ 64 UrhG). Die dänischen Originale wurden mit Erlaubnis von Rechteinhaber Flemming Behrendt https://www.henrikpontoppidan.dk/ entnommen. Das Urheberrecht der deutschen Übersetzungen liegt, sofern nicht anders angegeben, bei Marlene Hastenplug (© MH). Sie dürfen ohne Erlaubnis nicht anderweitig veröffentlicht werden.

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